ROTHAUG, Alexander 1870 – 1946
Ariadne auf Naxos um 1936
€ 25.000 – 45.000
Öl auf Leinwand
100 x 120 cm
Signiert rechts unten:
ALEXANDER
ROTHAUG
Rückseitig Etikett:
Nr. 10, 1936
Für die Jubiläumsausstellung im
Wiener Künstlerhaus 1936
Ariadne, griechische Mythologie: auf Kreta und den Ägäischen Inseln heimisch. Vegetationsgöttin, die Tochter des Königs Minos und der Pasiphae. Sie gab Theseus den Garnknäuel, mit dem er aus dem Labyrinth herausfand (Ariadnefaden). Ariadne flüchtete mit ihm, wurde aber auf der Insel Naxos von ihm zurückgelassen; Dionysos fand sie dort und machte sie zu seiner Frau.
Auf künstlerischen Darstellungen erscheint Ariadne mit einem Strahlenkranz, den sie in älterer Version auf Kreta von Dionysos erhielt. Motive auf griechischen Vasen und Reliefs seit dem 7. Jh. v. Chr. sind das Minotaurusabenteuer, die Werbung des Theseus. Auf einer etruskischen Vase entführt. Auf römischen Wandgemälden und Sarkophagen und in der neuzeitlischen Kunst wird vor allem die Geschichte Dionysos (Bacchus) und Ariadne thematisiert (Ariadne auf Naxos, Begegnung, Hochzeit, Triumphzug, Krönung).
Der Ariadne-Stoff wurde mehrfach vertont, u.a. von C. Monteverdi (Oper „L’Arianna“, Text von O. Rinuccini, 1608; erhalten nur das „Lamento d’Arianna“) und R. Strauss (Oper „Ariadne auf Naxos“, Text von H. von Hoffmansthal, 1912).
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